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Geheimnisumwobene Städte wie Buchara, Chiwa oder Samarkand, einst schönste Stadt des Morgenlands, die legendäre Seidenstrasse, endlose Steppen, gigantische Gebirge – all das lockt mehr und mehr Urlauber in die Länder Zentralasiens. Doch dies ist nur eine Seite der interessanten Wirklichkeit.

Über aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan wissen wir wenig – vom Alltag der dort lebenden Menschen, ihren Hoffnungen und
Sorgen noch weniger.

Traditionelle Verhaltensmuster und Werte aus vorsowjetischer und sowjetischer Zeit prägen noch heute das Denken und Handeln der Menschen. Personenkult, Familienorientierung, aber auch Vetternwirtschaft und Korruption ziehen sich durch Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Trotz demokratischer Verfassungen seit Anfang der 90er Jahre bleibt das Funktionieren rechtsstaatlicher Institutionen weit hinter unseren westlichen Standards zurück. Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind eingeschränkt, der Raum für zivilgesellschaftliche Aktivitäten ist begrenzt, eine autarke wirtschaftliche Entwicklung inmitten der umliegenden Grossmächte kaum möglich.

Seit einiger Zeit weht jedoch ein anderer Wind – insbesondere in Usbekistan. Die Menschen atmen auf, der neue Präsident versucht, das Land nach aussen und innen zu öffnen. Der Erfolg ist noch nicht sicher. "Es wird ein langer Weg", meint Dagmar Schreiber, die Redakteurin des vorliegenden Magazins, "und ohne die Menschen in der Region wird das nicht möglich sein. Sie könnten aber ein enormes schöpferisches Potenzial freisetzen, wenn man sie liesse."

Seidenstrasse verstehen − Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan

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